Informationstechnologierecht (IT-Recht / FA)

IT-Recht ist die Kurzform für Informationstechnologierecht. Damit wird zusammenfassend das Recht der elektronischen Datenverarbeitung bezeichnet.

Entsprechend der Entwicklung der IT-Branche und ihrer Begriffe wurde das Rechtsgebiet ursprünglich als Computerrecht bezeichnet. Später wurde der Begriff des EDV-Rechts gebräuchlich. Mit Aufkommen des Internets wurde daneben der Begriff Multimediarecht als Teilbereich geprägt, der speziell die Rechtsfragen des Internets umfasste (auch Internetrecht).

Zum IT-Recht zählen insbesondere das Vertragsrecht der Informationstechnologien, einschließlich der Gestaltung individueller Verträge und AGB, das Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs, Urheberrechtsverletzungen (zum Beispiel in sog. "Tauschbörsen"), das Kennzeichenrecht, insbesondere Domainrecht, das Recht des Datenschutzes und der Sicherheit der Informationstechnologien einschließlich Verschlüsselungen und Signaturen sowie deren berufsspezifischer Besonderheiten sowie das Recht der Kommunikationsnetze und -dienste, insbesondere das Recht der Telekommunikation und deren Dienste.

Wir verfügen über Projekterfahrung bei der Einführung von Hard- und Software in Unternehmen und insbesondere bei der Stabilisierung von Einführungsprojekten, die in Schieflage geraten sind.

Ihr Fachanwalt für IT-Recht:

Notar Dr. Jochen Springer

Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht

seit 2001 Rechtsanwalt und nach Tätigkeit in Hamburg und Berlin seit 2007 Partner bei Springer & Kollegen. Wurde 2009 zum ersten Fachanwalt für IT-Recht im Landkreis Uelzen und 2013 zum Notar bestellt.

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News aus dem IT-Recht

BGH verneint Haftung der Eltern für illegales Filesharing durch volljährige Familienangehörige

Der für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des BGH hat entschieden, dass der Inhaber eines Internetanschlusses für das Verhalten eines volljährigen Familienangehörigen nicht haftet, wenn er keine Anhaltspunkte dafür hatte, dass dieser den Internetanschluss für illegales Filesharing missbraucht.

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BGH verurteilt RapidShare

Der BGH stärkt abermals die Stellung von Urhebern. In seiner heute veröffentlicheten Entscheidung (Az. I ZR/80/12) hält das Karlsruher Gericht fest: Ein File-Hosting-Dienst - hier RapidShare - ist zu einer umfassenden regelmäßigen Kontrolle der Linksammlungen verpflichtet, die auf seinen Dienst verweisen. Voraussetzung: Er muss durch sein Geschäftsmodell Urheberrechtsverletzungen in erheblichem Umfang Vorschub leistet.

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Internet: Eltern haften nicht immer für ihre Kinder

Endlich hat der Bundesgerichtshof (BGH) endlich die viel beachtete "Morpheus-Entscheidung" begründet. Danach haften Eltern nicht automatisch, wenn ihre Kinder im Internet Rechtsverletzungen begehen - insbesondere durch Filesharing in "Tauschbörsen".

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Eilmeldung: BGH straft Musik-Industrie ab!

Grundsatzentscheidung des BGH: Eltern haften nicht für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder in P2P-Tauschbörsen!

(Entscheidungsgründe sind allerdings noch nicht veröffentlicht)

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Dr. Springer übernimmt Lehrauftrag

RA Dr. Springer hat zum Wintersemester einen Lehrauftrag an der Ostfalia Hochschule in Suderburg angenommen. Er hält dort eine Vorlesung über IT-Recht.

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